Offener Brief zur UG Novelle

Gemeinsam mit der Studierendenvertretung der Sprachwissenschaft haben wir einen offenen Brief an den Bildungsminister verfasst. Darin positionieren wir uns zur neuen UG Novelle, dem Kontext, in dem sie entsteht und den Zielen, die sie vorgibt, erfüllen zu können. Den Brieftext findet ihr hier, es wird auch noch eine Stellungnahme von uns auf der Seite des Parlaments veröffentlicht.

Offener Brief zur UG Novelle 
An Herrn Univ.-Prof. Dr. Heinz Faßmann                                                              
Minister für Bildung, Wissenschaft und Forschung                                              
Minoritenplatz 5
1010 Wien
                                                                                                                                
Sehr geehrter Herr Univ.-Prof. Dr. Heinz Faßmann, wir, die Studierendenvertretung der Bildungswissenschaft und die Studierendenvertretung der Sprachwissenschaft, möchten Ihnen unsere Frustration über die geplante Universitätsgesetznovelle mitteilen. Sowohl der Weg zur Novelle als auch die Ziele und Maßnahmen in der Novelle sind aus unserer Sicht problematisch!

Wir sehen zwar ebenfalls den Bedarf, dass das Universitätsgesetz aus 2002 überarbeitet wird, jedoch empfinden wir das Fortschreiten einer so umfangreichen Novelle des Universitätsgesetzes mitten in einer Pandemie als dreist. Das Studieren an den Universitäten ist durch zahlreiche Faktoren bereits erheblich erschwert (z.B. verschobene/abgesagte Prüfungstermine; veränderte Prüfungsmodalitäten; fehlende soziale Kontakte/Austausch; erschwertes/Home Learning). Zusätzlich befinden sich viele Studierende nun in noch prekäreren Lagen als vor der Pandemie (z.B. Wegfall von Studierendenjobs; Betreuungspflichten durch geschlossene Kindergärten und Schulen). Hinzu kommt, dass die Begutachtung direkt in die Zeit um Weihnachten und Neujahr, sowie in mittlerweile zwei harte Lockdowns fällt, in denen Studierende neben dem Wahrnehmen familiärer Verpflichtungen sich parallel auf den kommenden Abschluss des Semesters mit Prüfungen und Abgaben vorbereiten müssen, während sie sich an die wechselnden Maßnahmen halten müssen.
Dies erschwert nicht nur den Informationsaustausch über die Novelle zwischen den Studierenden selbst, sondern auch mit der restlichen Zivilbevölkerung, deren Aufmerksamkeit verständlicher Weise vor allem auf die Pandemie und den damit einhergehenden direkten Auswirkungen auf ihr eigenes Leben gerichtet ist. Demonstrationen sind traditionell eine Möglichkeit für Studierende, sich an dem Prozess der Gesetzeserarbeitung zu beteiligen und ein äußerst wichtiges Medium, um Protest auszudrücken. Unter den gegebenen Umständen ist gerade dies zusätzlich erschwert. Beispielhaft ist zu nennen, dass Angehörige oder Personen aus Risikogruppen nicht vor Ort teilnehmen können, ohne Angehörige oder sich selbst zu gefährden.Es gibt keinen zeitlichen Druck hinter der UG-Novelle, somit wäre eine Verschiebung auf nach der Pandemie eine reale Möglichkeit, die von Ihnen und Ihrer Regierung jedoch trotz mehrmaligen Ansuchen[1] bisher nicht wahrgenommen wurde.

Ein weiterer Kritikpunkt an der Herangehensweise dieser Novelle ist die von Ihnen und Ihrem Bildungsministerium in Auftrag gegebene Studie zur Effizienzsteigerung von Studierenden, durchgeführt von dem Rechtswissenschaftler Univ.-Prof. Dr. Klaus Poier. Die Originalstudie wurde nicht veröffentlicht. Diese Intransparenz hindert eine fundierte, fachliche Diskussion und deutet wie die bisherigen Kritikpunkte auf die Bestrebung eines exkludierendes Über-den-Kopf-hinweg-entscheiden hin. Außerdem erscheint aus unserer Sicht der rechtswissenschaftliche Vergleich zwar ein interessanter Impuls, der jedoch alleinstehend nicht ausreicht, um in weiterer Folge Maßnahmen abzuleiten. Als (Bildungs-)Wissenschaftler:innen sehen wir den Bedarf einer bildungswissenschaftlich fundierten Studie, die sich mit der Lebensrealität von Studierenden auseinandersetzt, in einem weiteren Schritt Maßnahmen erarbeitet die schließlich in juristische Formulierungen abgeleitet werden.

Zu Ihren Zielen der Novelle, die sich wohl an den Ergebnissen der rechtswissenschaftlichen Studie orientieren, zählen unter anderem die Steigerung der prüfungsaktiven Studien, die Verkürzung der Studiendauer von Bachelor- und Diplomstudien, die Senkung der drop-out-Raten von Bachelor- und Diplomstudien[2] und als wichtigstes Ziel wird die Weiterentwicklung eines lebensnahen Studienrechts genannt[3].

Prüfungsaktiv sind jene Studierende, die es schaffen, pro Studienjahr 16 ECTS nachzuweisen. Mehr Prüfungsaktivität liegt auch im Interesse der Universität, da sie eine der zentralen Kennzahlen der Universitätsfinanzierung darstellt.      
Der Gedanke, dass durch die Einführung einer Mindeststudienleistung mehr Studierende prüfungsaktiv sein werden, wirkt jedoch nicht ausgereift. Jene Studierende, denen es nicht gelingt, die Mindeststudienleistung zu erfüllen, sollen nicht nur exmatrikuliert, sondern auch 10 Jahre von diesem Studiengang gesperrt werden. Sie haben demnach auch 10 Jahre lang nicht mehr die Gelegenheit, prüfungsaktiv zu werden.      
Durch den erhöhten Druck auf Studierende, die Mindeststudienleistung zu erfüllen, kann sich die Drop Out Rate aus unserer Sicht nur vervielfachen. Zu sagen, es handle sich lediglich um die Erfüllung von 24 ECTS in 2 Jahren ist bei Betrachtung der Lebensrealität der Studierenden kein stichhaltiges Argument. 65 % der Studierenden an österreichischen Universitäten sind berufstätig, mit einem Durchschnitt von 20,5 Stunden pro Woche[4]. Hierbei sind noch nicht jene inkludiert, die Betreuungspflichten, Pflege von Angehörigen oder etwaigen anderen Lebensumständen ebenso verschrieben sind.      
Betrachtet man dies in Kombination mit einer weiteren geplanten Maßnahme, der Reduzierung von Prüfungsterminen, werden Fragen über die Zielerreichung aufgeworfen.Von bisher vorgeschriebenen 3 Prüfungsterminen pro Semester soll es künftig nur noch 2 geben. Wenn es weniger Möglichkeiten gibt, die Prüfungsaktivität zu erfüllen, kann dies wohl nicht zu ihrer Steigerung beitragen. Rätselhaft ist die Idee, dass so eine Verkürzung der Studiendauer ermöglicht wird.       
Weiters zu denken, dass weniger Prüfungstermine mit einer größeren Vereinbarkeit mit der Lebensrealität von Studierenden einhergeht, ist schlichtweg nicht nachvollziehbar. Das Aufeinandertreffen von Prüfungsterminen mit etwaigen Dienst- und Betreuungszeiten ist unvermeidbar. Wenig Menschen haben das Privileg zu sagen: „Heute möchte ich nicht arbeiten, ich verschieben meinen Dienst!“, „Heute wird mein Kind nicht krank zu Hause bleiben, ich habe eine Prüfung!“ oder „Heute passt es mir nicht, dass meine Mutter dement ist, ich habe 3 ECTS die auf mich warten.“ Weniger Prüfungstermine bedeutet ganz einfach, weniger Chancen einzuräumen, prüfungsaktiv und im Rahmen einer Mindeststudienleistung zu bleiben.

Wünschenswert wäre es aus unserer Sicht, würde die Novelle Studieren vereinfachen, nicht erschweren, da Hochschul- bzw. Universitäre Bildung sowohl für Individuen als auch die Gesellschaft, damit auch für die Wirtschaft, viele positive Effekte hat.[5] Leider können wir in diesem Rahmen weder die gesamte Bandbreite an bisherigen (bildungs-)wissenschaftlichen Ergebnissen darstellen, die gegen die von Ihnen vorgeschlagenen Maßnahmen sprechen, noch reicht unseres Wissens nach die bisherige Datenlage aus, um endgültige Gegenvorschläge zu bringen. Daher bitten wir Sie wie so viele, die Novelle auf nach der Pandemie zu verschieben. Auf diese Weise kann die Diskussion bezüglich der Verbesserung des Hochschulwesens sinnvoll fortgeführt werden. Einerseits können Sie und wir das gerne im Rahmen eines Gesprächs, wie es auch die AG Jus tat, besprechen. Andererseits wäre es dringend notwendig, dass eine Studie durchgeführt wird, die sich tatsächlich mit den Lebensrealitäten der Studierenden in Österreich auseinandersetzt.

Mit freundlichen Grüßen      
Studierendenvertretung Bildungswissenschaft
Studierendenvertretung Sprachwissenschaft

[1]https://www.derstandard.at/story/2000121943835/mindeststudienleistung-24-ects-punkte-binnen-zwei-jahren-verpflichtend [Stand 20.12.2020]
[2] https://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXVII/ME/ME_00079/index.shtml
[3] https://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXVII/ME/ME_00079/imfname_852539.pdf
[4] Unger, M. et al. (2019). Studierenden-Sozialerhebung 2019. Kernbericht. Wien: Institut für Höhere Studien.d
[5] Janger, J. et al. (2017). Wirtschaftliche und gesellschaftliche Effekte von Universitäten. Wien: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung.
Jongbloed, J. & Pullman, A. (2016). Well-being in the Welfare State: the redistributive capacity of education. European Journal of Education, 51, 564-586.
Senior, R. et al. (2018). The rules of engagement. Student engagement and motivation to improve the quality of undergraduate learning. frontiers in Education, 3(32), 1-9. 

#evacuatemorianow – Wohin kannst du spenden?

Die Situation von Geflüchteten in den Flüchtlingslagern Europas spitzt sich immer weiter zu. Undichte Zelte, eisige Temperaturen, verschimmeltes Essen und Rattenbisse an Kindern als der häufigste Grund für die Notwendigkeit medizinischer Versorgung. Was kann Mensch tun, um zu helfen? Heute feiern viele Menschen in Österreich Weihnachten. Ein Fest der Besinnlichkeit, der Nächstenliebe, der Beherbergung. Setze ein Zeichen heute und schenke nicht nur deinen Nächsten, sondern denen, die es am Notwendigsten brauchen. Hier findest du Organisationen, die wichtige Arbeit leisten und bei denen deine Spende gut aufgehoben ist.

https://space-eye.org/

https://dirtygirlsoflesvos.com/

https://seebruecke.org/

https://www.attikahumansupport.org

/https://www.caritas.at/…/fluechtlingshilfe-griechenland/

Hilfspakete der Diakonie:https://diakonie.at/fluechtlingshilfe-griechenland?utm_term=fl%C3%BCchtlinge%20griechenland&utm_campaign=katastrophenhilfe&utm_source=adwords&utm_medium=ppc&hsa_acc=1818001532&hsa_cam=9557778401&hsa_grp=101080723431&hsa_ad=424756281538&hsa_src=g&hsa_tgt=kwd-302818121731&hsa_kw=fl%C3%BCchtlinge%20griechenland&hsa_mt=b&hsa_net=adwords&hsa_ver=3&gclid=CjwKCAiA8ov_BRAoEiwAOZogwc-9oS4efnC8PZWT67cbcAzpbN_xs4tvypvVrGF_cTXWjwryNf04tBoCLcMQAvD_BwE

#evacuatemorianow DEMO – So sind wir nicht!

Das Elend in Moria/Kara Tepe ist katastrophal.
Tausende Menschen hausen oftmals seit Jahren unter unzumutbaren, menschenrechtswidrigen Bedingungen. Ein Drittel davon sind Kinder. Wir können diese Missstände keine Sekunde länger akzeptieren und fordern daher von Bundeskanzler Sebastian Kurz die Aufnahme von Flüchtlingsfamilien aus den griechischen Lagern in Österreich. The time to act is NOW!

Hier gehts zur Facebook Veranstaltung https://www.facebook.com/events/854036668720637

#evacuatemorianow – Offener Brief an die Bundesregierung

Die Situation von Geflüchteten in den Flüchtlingslagern Europas spitzt sich immer weiter zu. Undichte Zelte, eisige Temperaturen, verschimmeltes Essen und Rattenbisse an Kindern als der häufigste Grund für die Notwendigkeit medizinischer Versorgung. Was kann Mensch tun, um zu helfen? Wir werden über die kommenden Feiertage Aktionen posten, Demos teilen und Informationen über die Situation vor Ort verbreiten. Ein erster Schritt ist die Unterzeichnung dieses offenen Briefes, in dem verlangt wird, endlich Menschen aus diesen schrecklichen Lagern zu retten. (Den Link gibt es hier oder in unserer Bio) https://mein.aufstehn.at/…/offener-brief-zur-aufnahme…

DEMOAUFRUF gegen die UG NOVELLE

Ihr habt es bestimmt schon mitbekommen, das Universitätsgesetz wird reformiert. Die neue UG Novelle bringt eine Vielzahl an Veränderungen mit sich.

Hier findest du die aktuellsten Infos rund um die Novelle: https://www.ots.at/suche?query=UG+Novelle&from=01.12.2020&to=08.12.2020&filter=&searchchannel=politik

Hier die Eckpunkte der geplanten Veränderungen: https://www.bmbwf.gv.at/Ministerium/Presse/20201201.html

Eine Zusammenfassung der problematischen Auswirkungen einiger dieser Veränderungen: https://bildung-brennt.at/ueber-die-ug-novelle/

Die Novelle beinhaltet unter anderem Einschneidungen in die Eigenständigkeit der Universitäten, eine Machtverschiebung in das Ministerium und eine Kompetenzverschiebung des Senates. Für Studierende gibt es eine Mindeststudienleistung, mit der ein erhöhter Leistungsdruck und eine damit einhergehende Verschiebung des Bildungsverständnisses in Richtung einer neoliberalen Verwertbarkeitslogik einhergeht.

Daher wollen wir aufrufen zur Demonstatrion, organisiert von der ÖH Uni Wien, am Samstag, den 12.12.2020 um 15 Uhr. Wir wollen uns gerne um 14:30 gemeinsam am Institut für Bildungswissenschft treffen und dann von dort aus gemeinsam zur Demo spazieren. Natürlich mit Abstand und Masken. Wer das Haus nicht verlassen kann oder möchte, kann auch an einer online Aktion teilnehmen. Alle Infos zur Demo und zur online Aktion findest du hier

Wir wollen euch auch bitten, diese Petition zu unterschreiben: https://mein.aufstehn.at/petitions/bildung-brennt-neues-universitatsgesetz-stoppen

Weitere Ausführungen zur Novelle von der IG BiWi findest du hier

Wir sehen uns dort!

Deine IG

Solidarität in schweren Zeiten – Antimuslimischer Rassismus, was kannst du tun?

Der Attentat vom Montag, 02. November in der Wiener Innenstadt sitzt bei vielen von uns noch Tief. Wir wollen auf diesem Weg unsere Trauer über den Verlust unserer Mitmenschen kundtun und wollen darauf aufmerksam machen, dass niemand mit Trauer, Angst oder Wut alleine sein muss. Für all jene, die ein offenes Ohr brauchen gibt es diese Beratungsstellen:

Psychiatrische Soforthilfe für Wien – 24h Hotline: +43 1 31330
Notfallpsychologischer Dienst Österreich – 24h Hotline: +43 699 188 554 00
Corona-Sorgen-Hotline 8-20 Uhr +43 1 4000 53000

Kinder-Schüler-Eltern Beratungshotline des ÖBVP
Telefonnummer: 0512/561734
Montag – Freitag von 14 – 16 Uhr

Doch wir dürfen jetzt nicht vergessen, dass wir durch Solidarität nachhaltig Terror bekämpfen können. Bereits jetzt melden verschiedene Vereine und Beratungsstellen, wie etwa der Verein ZARA ein erhöhtes Aufkommen von antimuslimischen Rassismus. Was Terror will, ist uns auseinanderzubringen, um Chaos zu stiften und Menschen in seine Fänge zu treiben. Das dürfen wir nicht zulassen. Den Terror gewinnt dann, wenn wir aufhören uns als Gemeinschaft gegen ihn zu stellen.

Daher müssen wir uns gemeinsam gegen ihn positionieren. Das bedeutet auch, antimuslimischen Rassismus aufzuhalten, gegen seine Instrumentalisierung auszusprechen und einzustehen, wenn wir Ungerechtigkeiten beobachten. Doch wie können wir das tun? Das Zauberwort heißt „Zivilcourage“.

Der Verein ZARA zeigt im jährlichen Rassismus Report Strategien des Eingreifens, Handlungsmöglichkeiten und Wege der Nachbearbeitung, falls jemand Zeug:in eines rassistischen Übergriffes wird. Ideen, was du in solchen Situationen tun kannst, findest du zB hier: https://zara.or.at/de/wissen/publikationen/rassismusreport

Der Verein ZARA sowie die Dokumentationsstelle Islamfeindlichkeit und Antimuslimischer Rassismus bieten auch Beratung und Rechtshilfe für Menschen an, die Opfer von Rassismus geworden sind oder jene, die Rassismus beobachtet haben:

https://www.zara.or.at/de/beratung

https://dokustelle.at/ueber-dokustelle/beratung

Wir wollen euch aber nicht nur ein Einfaches „How to“ Zivilcourage da lassen. Zivilcourage ist nämlich etwas, das Mensch lernen kann. Daher wollen wir gerne für euch Workshops zum Thema „Zivilcourage“ organisieren. Wir bitten euch, euer Interesse zu bekunden. Schreibt uns eine Mail mit dem Betreff „Zivilcourage Workshop“ an ig.biwi@univie.ac.at und wir werden dann, sobald wir wissen, wie viele Interessierte es gibt, einen (oder mehrere) gratis online Workshop(s) für euch auf die Beine stellen.

Einen spannenden Artikel zur Thematik  wollen wir euch noch gern ans Herz legen: https://www.akweb.de/bewegung/terror-in-wien-rassismus-und-islamismus-muessen-zusammen-bekaempft-werden/?fbclid=IwAR0cesY33RUtYHrjJlH-cPV02Yovl7hCObpTB22qrxYb0YBeJ3eGL5CLm3k

raUMdenken

Seit zwei Jahren widmen wir von der Institutsgruppe Bildungswissenschaft uns dem Raummangel für Studierende an der Universität Wien und an unserem Institut in der Sensengasse 3a. Um Forderungen auszuarbeiten und durchzusetzen, haben wir uns mit der Studienvertretung Sprachwissenschaft und der Institutsgruppe Komparatistik zusammengetan.

Im Folgenden könnt ihr:

  1. mehr über die Raumproblematik an der Uni Wien lesen,
  2. euch über unsere bisherigen Schritte in Richtung einer Verbesserung informieren, wie unserem Treffen mit dem Raum- und Ressourcenmanagement und unserer Aktionswoche sowie den Aktionsmonat RAUM, und euch
  3. unsere konkreten Forderungen anschauen.      

Dich nervt es auch ständig auf der Suche nach einem Platz auf der Uni zu sein?
Hinterlass uns gerne Kommentare zu deinen Erfahrungen oder schreib uns eine E-Mail. Wenn du gerne aktiv an der Lösung des Raumproblems mitarbeiten möchtest, schreib uns bitte an raumdenken1090@gmail.com!

Hörsaalzentrum am Campus: Wartende Studierende
Hörsaalzentrum am Campus: Platznutzung

Das Raumproblem an der Universität Wien und dem Institut in der Sensengasse 3a    
Laut der Website der Universität Wien gibt es seit dem Jahr 2011 das Projekt „Student Space“, im Rahmen dessen der „Lebensraum Universität“ gemeinsam mit den Studierenden gestalten werden solle, sodass mehr Raum für Kommunikation geschaffen wird und die Orte des Lernens und Forschens verbessert werden.

Von dieser Verbesserung ist heute jedoch nichts zu spüren. Für die 90.000 Studierende der Universität Wien gibt es viel zu wenig Raum und es wird immer weniger! Die im Hauptgebäude angesiedelten Lokale bieten durch ihren Konsumzwang keine Abhilfe und auch die paar ruhigen Lernplätze, in den Bibliotheken, an Instituten und im Hauptgebäude sind zu wenige und werden vor allem in der Prüfungsphase sowie den kalten Jahreszeiten so stark beansprucht, dass sie oft überfüllt sind.               
Für Gruppenarbeiten oder Diskussionen gibt es sogar noch weniger Orte. Das stellt besonders für Geistes- und Sozialwissenschaften, wie Bildungswissenschaft, in denen in fast jedem Seminar Abgaben in Gruppen zu erarbeiten sind, ein großes Problem dar. Dadurch bedingt müssen viele Studierende in Gängen, auf Treppen oder am Boden ihre Treffen abhalten. Insbesondere für die Bildungswissenschaft, die eine partizipative Diskussionskultur anregen will, findet sich kein Platz für dieses Vorhaben.

Gangnutzung im Hauptgebäude

An unserem Institut in der Sensengasse 3a, in dem die Studiengänge Bildungswissenschaft, Sprachwissenschaft und Vergleichende Literaturwissenschaft untergebracht sind, erleben wir diese Probleme täglich. Den mehr als 4 200 Studierenden steht zur Erledigung der dutzenden Gruppenarbeiten ein einziger Raum in der Fachbereichsbibliothek zur Verfügung, in dem bis zu zehn Personen maximal drei Stunden am Stück arbeiten können. Öffentlich zugänglich ist im Institut nur das Foyer, das auch immer überfüllt ist, sodass für Diskussionen, Austausche und Diskurse, letzten Endes die Grundlagen der am Institut angesiedelten Wissenschaften, kein Platz ist. Ansonsten ist das Gebäude lediglich mit Klappstühlen in den Gängen ausgestattet. Da hier jedoch wegen der fehlenden Schallisolation verstärkt Rücksicht auf die Personen in den Büros und die stattfindende Lehre genommen werden muss, besteht auch hier keine Möglichkeit für Gespräche. Dies führt einerseits dazu, dass sich die Studierenden am Institut nicht erwünscht und wertgeschätzt fühlen, als auch dazu, dass sie sich mit der Studienrichtung und dem Institut kaum verbunden fühlen. Vor allem aber leidet darunter auch die Qualität unseres Studiums, für die reger Diskurs enorm wichtig wäre.

Begehung des Instituts mit dem Raum- und Ressourcenmanagement 
Um diese Probleme zu lösen und einen besseren Studienalltag zu schaffen, gründeten wir mit unseren Kolleg*innen der Studienvertretung Sprachwissenschaft sowie der Institutsgruppe Komparatistik die Arbeitsgruppe RAUM (AG Raum). Als diese schickten wir eine ausführliche Darstellung der Problematik bereits im Jänner 2019 an das Raum- und Ressourcenmanagement. Diese sind laut ihrer eigenen Beschreibung für das gesamte Facility Management sowie für die Versorgung der Universität Wien mit allen notwendigen Ressourcen zuständig. Im März des gleichen Jahres wurde eine Begehung des Instituts durchgeführt, im Rahmen dessen von unserer Seite konkrete Vorschläge vorgebracht wurden.

Diese waren:

  1. Das Foyer als „Sozialraum“ für Studierende     
    Indem die Spinde aus dem Foyer entfernt und anderswo angebracht werden, könnte der dadurch gewonnene Platz für weitere Sitzgelegenheiten, Sofas, Bücherregale, einem Kühlschrank oder einer Mikrowelle genutzt werden.
  2. Seminarräume als Lernräume für Studierende nutzen
    Unbenutzte Seminarräume könnten offen gelassen werden oder man könnte für Studierende eine Möglichkeit schaffen, sich den entsprechenden Schlüssel abzuholen.
  3. Besprechungsräume als Gruppenarbeitsräume für Studierende            
    Ebenfalls könnten die freien Besprechungsräume des Instituts offen gelassen werden, damit sie auch von Studierenden genutzt werden können
  4. Grünfläche hinter dem Institut nutzen
    Durch das Aufstellen von Picknicktischen oder Ähnlichem könnte der Grünbereich rund ums Institut vor allem im Sommer als Outdoor-Aufenthaltsraum genutzt werden.
  5. Balkone im 2. und 4. Stock ausstatten 
    Auch die Balkone im 2. und 4. Stock könnten für die Studierenden passender gestaltet werden, indem sie mit zusätzlichen Sitzgelegenheiten ausgestattet werden
  6. Gemeinsames Studierendenlokal für alle Studienrichtungen der Universität Wien      
    Angelehnt an ähnlichen Projekten anderer Universitäten (https://vs-ph-freiburg.de/die-vs/#kuca) war unser Vorschlag, das damals leerstehende Lokal der Währinger Straße 33-35 als womöglich sogar selbstverwalteten Raum für Studierende anzumieten. Dies könnte von allen Studierende als kostenloses Lerncafé ohne Konsumzwang genutzt werden.

Da auch von Seiten des Raum- und Ressourcenmanagements Initiative zeigte, beispielsweise der Vorschlag die Sitzecken in den Gängen mit Tischen auszustatten und mit Glaswänden von den Büros besser abzuschirmen, waren wir optimistisch, auf diesem Weg eine Besserung der Raumsituation für Studierende erwirken zu können.

Die weitere Zusammenarbeit mit dem Raum- und Ressourcenmanagement belehrte uns jedoch eines Besseren. Auf unsere Vorschläge mehr Platz in dem Institut zu schaffen, indem wir studieren, kam die Antwort, wir sollten auf die Studierendenplätze in anderen Instituten zurückgreifen. Manche der konkreten Vorschläge wurden mit Ausreden bezüglich Fluchtwege – wo keine sind! – abgetan und schließlich meldete sich nach dem von ihnen genannten Zeitpunkt, bis zu dem wir mit Ergebnissen rechnen dürften, niemand mehr bei uns.

Daher entschieden wir uns eigenständig neue Wege einzuschlagen und mögliche Verbesserungen umzusetzen. Unsere weiteren Schritte teilten sich folgend in Arbeit außerhalb und Arbeit innerhalb des Institutes auf.

Arbeit außerhalb des Instituts:       
Obwohl die Universität Wien angibt mit dem Projekt „Student Space“ einer Initiative zu setzen, durch die sie mehr Kommunikationsräume schaffen und die Orte des Lernens und Forschens verbessern wollen, zeigt sich in der Realität ein ganz anderes Bild. Nicht nur gibt es derzeit einen Mangel an Orten für Studierende, es werden auch immer weniger und kleinere Räume. So auch in den umliegenden Instituten, auf die uns das Raum- und Ressourcenmanagement verwiesen hatte:            

Fakultät für Chemie      
Früher gab es an der Fakultät für Chemie, in der Währinger Straße 38, zwei sogenannte Studierendenzentren. In diesen konnten Studierende lernen, sich zum Austausch treffen, in der anliegenden Küche kochen sowie sich zwischen den Seminaren und Vorlesungen aufhalten. Durch die derzeitigen Umbauarbeiten wurde einer dieser Räume gesperrt, ohne eine Ausweichmöglichkeit organisiert. Außerdem werden den Studierenden keine Informationen dazu gegeben, ob nach den Arbeiten der Raum für sie wieder zur Verfügung steht oder, ob er zu Büros umfunktioniert wird.

Institut für Europäische Ethnologie       
Das Institut für Europäische Ethnologie befindet sich in der Hanuschgasse 3. Früher hatten die Studierenden einen Aufenthaltsraum mit 15qm. 2018 wurden sie in einen 10qm großen Raum umgesiedelt, der im vergangenen Sommer beinahe ganz aufgelöst worden wäre.

Institut für Anglistik und Amerikanistik
Anglistik und Amerikanistik zählen rund 4.600 Studierende. Ihr Institut ist im 8. Hof des Campus im Alten AKH. Den früheren Aufenthaltsraum mussten sie vor rund zwei Jahren aufgrund von Platzmangel aufgeben. Nach einer Unterschriftenaktion wurde den Studierenden vom Raum- und Ressourcenmanagement mitgeteilt, sie würden bei dem Campus Umbauprojekt berücksichtigt werden. Derzeit ist nichts dergleichen passiert, sodass die Studierende ihre Lernaktivitäten und Gruppenarbeiten nun am Gang vor den Seminarräumen erledigen müssen. Dort sind sie dazu gezwungen, auf niedrige Lautstärke zu achten, da durch die geringe Schallisolierung sonst die Lehre in den Räumen gestört werden würde.

Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft sowie Fakultät für Informatik           
Seit November 2012 teilen sich die Studienrichtung Publizistik- und Kommunikationswissenschaft und die Studienrichtung Informatik ein Gebäude in der Währinger Straße 29. Auf der Website der Universität Wien (https://studieren.univie.ac.at/studieren-und-leben-wen-frage-ich-bei/student-space/lernzone-w29/) wird dieses als Lern- und Kommunikationszone beworben. In der Beschreibung steht weiter, dass 1.100 Studienplätzte zur Verfügung stehen und so ein „besonders [sic!] Augenmerk […] auf genügend Lern- und Kommunikationsraum für Studierende gelegt“ wurde.

Dieses besteht scheinbar darin, dass sich in dem Gebäude nur ungefähr sieben, der den Studienrichtungen angehörigen Studierende, einen Arbeitsplatz teilen müssen. Wenn man sich dieses Vorzeigeprojekt nun genauer anschaut, sieht man, dass bei großzügig geschätzten Öffnungszeiten jede Person für rund 1:45 pro Tag an einem Arbeitsplatz arbeiten könnte; pro Woche, unter Berücksichtigung der genaueren Daten, insgesamt neun Stunden. Dem entsprechend müssen selbst Studierende, die bereit sind ein Toleranzsemester in Kauf zu nehmen (nach diesem entfällt beispielsweise die Möglichkeit der Studienbeihilfe) jede Woche, bei Abzug der Anwesenheit in Vorlesungen und Seminaren, die eigenständige Arbeit eines ganzen Arbeitstages an einem anderen Ort als ihrem eigenen Institut unterbringen.

Bei diesen Überlegungen wurde weiters außer Acht gelassen, dass in der Realität die Lernplätze dieses Vorzeigeprojekts der Universität Wien auch von den Studierenden anderer Studienrichtungen, die kein so großartiges Gebäude haben, genutzt werden.

Arbeitsplätze im Hauptgebäude

Arbeit innerhalb des Instituts:
Da wir uns vom Raum- und Ressourcenmanagement nichts weiter erhoffen konnten, nahmen wir die Dinge selbst in die Hand und beschafften für die Grünflächen Picknicktische, die seitdem in den warmen Monaten viel genutzt werden.

Weiters haben wir die Umgestaltung des Foyers ins Auge gefasst und uns dafür mit der Leiterin der Fachbereichsbibliothek Mag. Ariella Sobel sowie den Institutsleiter*innen getroffen. Der Plan, der so erarbeitet wurde, ist, die Arbeitsplätze der Bibliotheksmitarbeiter*innen in das, bis dato, ungenutzte Büro der ehemaligen Studienprogrammleitung der Sprachwissenschaft zu verschieben und den damit neu gewonnen Platz im Erdgeschoß der Bibliothek für die Spinde zu nutzen. Dadurch könnte die zweite Hälfte des Foyers frei geräumt und ein angenehmer Aufenthaltsraum geschaffen werden. Dies wäre natürlich nur ein erster Schritt, denn auch hier hätten nicht alle 4.200 Studierenden Platz, aber es wäre auf jeden Fall eine Verbesserung und würde auch symbolisch für die Wertschätzung der Studierenden seitens der Institute stehen.

Der Umsetzung dieses Planes steht jedoch bis jetzt die Bürokratie der Universität Wien im Weg; die Institutsleitung der Sprachwissenschaft müsste den ihnen zur Verfügung stehenden Raum nämlich aufgeben und der Fachbereichsbibliothek überlassen.

Aktionswoche und -monat RAUM
In einem weiteren Schritt haben wir eine Aktionswoche zum Thema Raum im November 2019 veranstaltet. Dafür reservierten wir den Raum 2.17, die sogenannte Beratungseinheit, des Bildungswissenschaftsinstituts eine Woche lang, stellten ihn den Studierenden als Aufenthaltsraum zur Verfügung und organisierten zusätzlich Workshops, Diskussionsrunden und Vorträge.

Die Aktionswoche war ein voller Erfolg! Die Beratungseinheit wurde von Studierenden intensiv genutzt. Auch war es möglich, dass parallel drei Gruppenarbeitstreffen stattfinden. Was sich hier ganz klar zeigte, war, dass sich Studierende gerne in einen Austausch miteinander begeben möchten und auch die fachliche Diskussion suchen. Weiters konnten Studierende einander unterstützen und mit Wissen zu den Veranstaltungen weiterhelfen.

So arbeitete beispielsweise eine Gruppe an einer qualitativen Interviewanalyse und kam aufgrund eines Problems nicht weiter. Eine andere Person, die dieses Seminar im vorherigen Semester schon abgeschlossen hatte, kam ihnen zur Hilfe und konnte so dazu beitragen, dass die gemeinsame Arbeit nicht abgebrochen werden musste. Lernen wird so zu einem gemeinsamen Erlebnis. Angespornt durch den großen Erfolg machten wir uns, in raUMdenken umbenannt, daran, einen ganzen Aktionsmonat im Jänner zu organisieren, welcher erneut in der Beratungseinheit stattfand und abermals ein großer Erfolg wurde.

Forderungen
Allerdings sind dies keine langfristigen Lösungen, sondern kurzfristige Abhilfen, die nur nochmals mehr aufzeigen, wie dringend notwendig Aufenthalts-, Austausch- und Lernräume für Studierende an der Universität Wien gebraucht werden.

Wir fordern daher einerseits für unser Institut, die Unterstützung aller Institutsleitungen dabei, das Foyer zu einem Studierendenraum umzugestalten. Weiters wollen wir die vom Raum- und Ressourcenmanagement zugesagten mit Wänden und Tischen versehenen Nischen.
Wie jedoch durch den Austausch mit den anderen Studienvertretungen festgestellt werden konnte, handelt es sich nicht um ein Institut internes Problem, sondern um einen Missstand an der gesamten Universität Wien. Daher fordern wir andererseits auch ein gemeinsames Studierendenzentrum in zentraler Lage, dass den Bedürfnissen der größten Menschengruppe der Universität Wien gerecht wird.

Wir bleiben weiterhin dran, eine Lösung für die Zukunft zu finden, die den Alltag von Studierenden nachhaltig verbessert.

Seminarwochenende von 17. bis 19. September 2020

Liebe Studierende!

Am 17. September ist es so weit, wir fahren auf Seminarwochenende und es sind noch Plätze frei!

Du hast dir schon mal gedacht, da gibt es was im Studium, dass überhaupt nicht passt? Etwas, dass besser laufen könnte? Strukturen, die umgestaltet werden sollten? Räume, die wir uns erobern könnten? Diskussionen, die zu wenig geführt werden? Du hast Ideen, die diese Dinge in Bewegung setzen und/oder möchtest Teil davon sein?

Vom 17. bis 19. September fahren wir als IG BiWi auf Seminarwochenende, um uns diese Fragen zu stellen. Da wir derzeit eine kleine Gruppe sind, schaffen wir es oft nicht, uns allen Anliegen anzunehmen. Darum suchen wir neue Gesichter, die Lust haben, das Studium mitzugestalten. Wir werden darüber reden, was eine Studienvertretung überhaupt ist, was sie soll und wie sie das umsetzen kann. Wir wollen unsere Beratungspraxis reflektieren und gemeinsam Strukturen entwickeln, um Studierende optimal zu unterstützen. Im Zuge dessen wollen wir uns auch einen Tag mit sexualisierter Gewalt in Gruppenkontexten auseinandersetzen, um besonders hier für Betroffene zukünftig eine geeignete und sichere Anlaufstelle zu werden.

Donnerstag, 17. September geht es los, wir fahren gemeinsam von Meidling voraussichtlich um 11:05 (Uhrzeit noch flexibel) los nach Payerbach, dann geht’s weiter in die Unterkunft in Reichenau an der Rax, wo wir im Seminarhotel Flackl Wirt die Tage verbringen werden bis wir Samstag Nachmittag/Abend wieder abreisen werden.
Es gibt auch die Möglichkeit, nachzukommen oder früher wieder abzureisen. Idealerweise ist es aber natürlich ein geschlossener Prozess.

Aufgrund der aktuellen Situation wollen wir natürlich besonders auf Hygiene hinweisen. Wir stellen Mund-Nasen-Schutz zur Verfügung für die An- und Abreise in öffentlichen Verkehrsmitteln, werden fleißig Hände waschen und desinfizieren und halten uns an die Hygienebestimmungen des Seminarhotels. Derzeit sind wir eine überschaubare Gruppe von 6 Personen, 5 freie Plätze wollen wir noch anbieten.

Alle Kosten für das Wochenende inklusive der An- und Abreise werden übernommen.

Also wenn du, deine Freund*innen und Studienkolleg*innen Lust habt, freuen wir uns über eine Nachricht von euch auf Facebook, auf Instagram oder an ig.biwi@univie.ac.at

Mehr zu uns und unseren (auch teilweise politischen) Einstellungen findest du hier.
Wir bitten alle potentiellen Teilnehmenden, mal ein Auge darauf zu werfen 😉 und freuen uns über eine Nachricht!

Eure IG BiWi

Studienvertreter*innen gesucht

Liebe Studierende,

ihr wolltet immer schonmal bei der Lehrplanung mitmischen und euch für die Interessen von Studierenden einsetzen?

Wir sind als Studienvertreter*innen in unterschiedlichen Gremien am Institut für Bildungswissenschaft bzw. an der Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft involviert. Dazu gehören auch die Studienkonferenz (Beratungsorgan der Studienprogrammleitung). Diese trifft sich (un-)regelmäßig und diskutiert über die Lehrplanung des folgenden Semesters bzw. Studienjahrs. Die Studienkonferenz konstituiert sich gerade neu und wir suchen motivierte Studierende, die sich einbringen möchten.

Du hast Interesse? Das ist deine Gelegenheit – melde dich bei uns!

Die IG BiWi

Doch kein Aufnahmetest

Liebe Studierende!

Aufgrund von Covid – 19 wir der Aufnahmetest auf nächstes Jahr verschoben. Anders als geplant, wird für das Studium mit Beginn Oktober 2020 noch kein Aufnahmetest stattfinden, eine Registrierung bis 3. Juni 2020 sowie ein Online-Self-Assessment (OSA) sind aber verpflichtend. Das Online-Self-Assessment (OSA) dient der Selbsteinschätzung bezüglich deiner Studienwahl im Sinne der persönlichen und fachlichen Eignung für das Studium. Informationen dazu findest du auf der Homepage der Universität Wien.

Wir freuen uns auf dich,
die IG BiWi